„Die Katastrophe des Nie-irgendwo-ankommen-Dürfens”. Macht, Gewalt und Sprache in den Texten Abbas Khiders.

Beate Baumann
In corso di stampa

Vor dem Hintergrund eines dynamischen, an Heterogenität orientierten, diskursiven Kulturbegriffs soll in dem hier vorgeschlagenen Beitrag der Zusammenhang von Macht, Gewalt und Sprache in den Texten des irakischen Autors Abbas Khider untersucht werden. Die Themen Macht und Gewalt nehmen eine zentrale Rolle in Khiders Romanen ein. Erzählt wird von Gefängnisaufenthalten, Folter, Krieg, Flucht, Heimatlosigkeit, Außenseitertum und vom Kampf um Individualität und Identität. Ausgehend von Agambens Konzept des biopolitischen Subjekts wird der Migrant und Flüchtling somit zu einer Figur des „nackten Lebens“, die in den unterschiedlichsten gesellschaftspolitischen Systemen der „Souveränität der Macht“ hilflos ausgeliefert ist. Die deutsche Sprache stellt dabei für Khider einen Zufluchtsort dar, der es ihm ermöglicht, das Tragische seiner Geschichten mit der Dimension des Komischen und Grotesken auf engste Weise miteinander zu verbinden.
lingua e potere
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Utilizza questo identificativo per citare o creare un link a questo documento: https://hdl.handle.net/20.500.11769/543884
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